top rated
bezahlte Umfragen
Neu: MySurvey im Test

Gfk Verbraucherpanel: Erfahrungen mit der Gfk Marktforschung

Bei der GfK handelt es sich um das größte deutsche Marktforschungsunternehmen. GfK steht für "Gesellschaft für Konsumforschung". Der Hauptsitz befindet sich in Nürnberg. Mit rund 10.000 Mitarbeitern ist GfK eines der größten Marktforschungsinstitute der Welt und bezieht Informationen aus über 100 Ländern. Neben dem Konsumklimaindex, der die Konsumneigung der Haushalte darstellt, ist GfK auch mit der Messung der Einschaltquoten im deutschen Fernsehen beschäftigt.

Gfk Verbraucherpanel
Wertung:
Mehr Infos

GfK Verbraucherpanel im Vergleich


Allgemeines zum GfK Verbraucherpanel

Gegründet wurde die GfK 1934 unter dem Namen "GfK-Nürnberg Gesellschaft für Konsumforschung e.V." von einigen Hochschullehrern aus Nürnberg. 1984 wurde der e.V. zu einer GmbH und 1990 außerdem zu einer AG. 2009 wurde umgewandelt in eine SE (Europäische Gesellschaft). Das Geschäft der GfK ist entsprechend ihrer drei Informationsquellen in drei Sektoren aufgeteilt. Dabei handelt es sich um Custom Research, Retail and Technology sowie Media. Die GfK ist eines der größten Marktforschungsinstitute in Deutschland. Das Kürzel GfK steht für Gesellschaft für Konsum. Das Unternehmen tritt weltweit unter den Namen GfK Group auf.

Das Gfk Verbraucherpanel stellt ein Verfahren zur Gewinnung und Auswertung der Marktforschungsdaten dar. In diesem Panel werden Einkäufe von Privatpersonen über einen bestimmten Zeitraum aufgezeichnet und ausgewertet. Dadurch kann das Marktgeschehen analysiert werden. Die sogenannten GfK Panel Services unterscheiden hier zwei Geschäftsbereiche: einmal das ConsumerScan sowie das ConsumerScope. Zu ConsumerScan zählen Dinge des täglichen Gebrauchs wie Lebensmittel, wobei ConsumerScope sich mit Gütern, die längerfristig angeschafft oder benötigt werden (z.B. Elektrogeräte) sowie Dienstleistungen beschäftigt.

Teilnahme am GfK Verbraucherpanel

Wer das GfK Verbraucherpanel selbst aktiv unterstützen möchte, der kann sich auf der der Homepage dafür mit seinem Namen und seiner Adresse registrieren. Mit etwas Glück wird man dann dazu ausgewählt, an den Marktforschungsstudien mitzuwirken. Wurde man von der GfK dazu ausgewählt, erhält man zunächst einen Anruf von einem GfK-Mitarbeiter. Dieser führt eine kurze Umfrage durch, bei der man Fragen zum eigenen Haushalt beantworten muss, zum Beispiel wie viel Mitglieder der Haushalt beinhaltet, wie alt die Haushaltsmitglieder sind und in welchem Umfeld man lebt. Danach wird man darüber informiert, dass man in den nächsten Tagen ein hochwertiges Datenerfassgerät von der GfK mit der Post zugesendet bekommt. Hierbei handelt es sich um einen Handscanner, der ScanIT genannt wird.

Nach ein paar Tagen kommt das Paket tatsächlich an. Darin enthalten sind neben dem Scanner alle Kabel und Anschlüsse, die benötigt werden, um das Gerät zu benutzen, sowie eine Anleitung, ein Buch mit Barcodes für Einkaufsgüter die normalerweise nicht gescannt werden können (zum Beispiel Dienstleistungen wie ein Frisörbesuch), ein Prämienkatalog und eine Dockingstation für den Scanner.

Der Anschluss des Scanners erfolgt über die Telefondose sowie eine Steckdose und ist im Handbuch genau beschrieben. Der Scanner ist dann sofort betriebsbereit. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Einkaufen: Über die Barcodes oder manuelle Eingabe der Nummer des Barcodes werden alle Einkäufe erfasst und an die GfK Marktforschung übermittelt. Die GfK betont, dass es wichtig ist, den Scanner immer angeschlossen zu lassen, selbst wenn man zum Beispiel im Urlaub ist. Es gibt dafür extra Einstellungen im Scanner, durch die im Voraus programmiert werden kann, zu welchen Zeiten man abwesend ist.

Erfassen der Daten

Nachdem man einkaufen war, wird der Scanner eingeschaltet. Man benötigt zur Datenerfassung den Kassenbon. Zunächst wählt man im Gerät die Einkaufsstätte aus, bei der man gerade war, und gibt den Gesamtbetrag des Einkaufs ein. Dann werden alle gekauften Produkte nacheinander eingescannt. Bei erfolgreichem Scannen gibt das Gerät einen Ton von sich, ähnlich wie beim Einkaufen an der Supermarktkasse.

Die Produkte werden jedoch nicht einfach nur eingescannt. Nach der Erfassung jedes einzelnen Artikels will der Scanner noch eine Reihe von Fragen beantwortet haben, wie zum Beispiel die Menge des jeweiligen gekauften Artikels, der Preis pro Stück, ob es sich um ein Sonderangebot handelt und wie der Artikel verpackt ist (ob es sich etwa um eine Flasche aus einem Sechserpack handelt oder ähnliches). Im Scanner sind außerdem alle Personen des Haushaltes hinterlegt, deshalb muss ausgewählt werden, wer genau den Einkauf getätigt hat.

Für Produkte ohne eigenen Barcode gibt es das mitgelieferte Codebuch, in welchem man eine große Auswahl an Codes für Obst, Gemüse und ähnliches hat. Die GfK erwartet von den Teilnehmern, dass jeder Einkauf gescannt wird, jedoch sollte man zumindest einmal pro Woche einen Einkauf mit dem Scanner erfassen. Tut man dies nicht, wird man nach einiger Zeit aufgefordert, das ganze Paket wieder zurückzuschicken. Man erhält hierzu allerdings sogar einen Rücksendeschein und muss kein Porto bezahlen.

Worum geht es bei ScanIT?

Bei ScanIT scanne ich meine Produkte meines Wochen-/Tageseinkauf ein und übertrage diese Daten an die GfK. Damit lässt sich feststellen, wer wie oft wo in welchem Haushalt einkauft. Darüber hinaus kann man dann ablesen, welche Früchte zum Beispiel in welchen Monaten am meisten gekauft werden oder ob mehr regionales oder internationales Obst gekauft wird. Durch ScanIT wird verdeutlicht ob der Verbraucher öfters in Markengeschäften einkauft, lieber zu Discountern geht oder ob er sich lieber Sachen aus dem Sonderangebot kauft. Mit ScanIT wird das komplette Kaufverhalten des Verbrauchers offen gelegt. Natürlich bleiben die Privatdaten auch Privat. Die Angaben der Adresse und des Namens dienen lediglich zur Prämienzustellung.

Wie funktioniert ScanIT?

Wenn man bestätigt hat, das man gern an dieser Studie teilnehmen möchte, erhält man nach ca. sechs bis acht Wochen ein Paket. In diesem Paket sind alle notwendigen Utensilien die man für die Ausführung von ScanIT braucht. Enthalten ist der entsprechende Scanner mit einer Dockingstation damit man ihn auch immer wieder aufladen kann, ein Codebuch, ein Kabel zur Verbindung der Dockingstation zum PC und zur Steckdose und ein Einkaufsstättenblatt.

Ebenfalls zu beachten ist, das die GfK diese Utensilien nur Leihweise an die Haushalte heraus gibt und somit auch während der ganzen Studie Eigentum der GfK sind. Man tätigt seinen Wochen-/Tageseinkauf und nimmt den Kassenbon mit nach Hause. Mit dem Einkaufsstätteblatt sucht man sich dann das entsprechende Kaufhaus bzw. den entsprechenden Supermarkt heraus und man kann mit dem einscannen beginnen. Doch sollte man auch darauf achten, das jeder Supermarkt, Drogeriemarkt ect. einzeln eingescannt werden müssen. Man muss jedes einzelne Produkt mit dem Scanner einscannen. Einfach wie im Supermarkt wird auch hier der Scanner über den Barcode gehalten und im Scanner gespeichert. Durch ein kleines "bimmel" Geräusch wird man darauf aufmerksam gemacht, das der Scanner das Produkt erfasst und gespeichert hat. Sollte es mal vorkommen das eine Ware keinen Barcode besitzt, wie zum Beispiel Frischware, so kann man in dem Codebuch den entsprechenden Barcode für sein Produkt heraus suchen.

Wenn man seinen Einkauf komplett eingescannt hat, stellt man den Scanner in die Dockingstation und verbindet diese mit dem PC. Dann öffnet man den ScanIT-Clienten und muss nur noch auf Barcodes übertragen klicken und schon werden die ganzen eingescannten Artikel zur GfK weitergeleitet. Wichtig ist vor alledem das man mindestens ein mal in der Woche einen Einkauf macht. Sollte dies nicht der Fall sein, so hat man sich per Gratis Hotline oder per E-Mail eben zu melden, das man in der entsprechenden Woche keinen Einkauf zu tätigen hat. Genauso verhält es sich bei Krankheit als auch bei Urlaubsreisen. Die Bedienbarkeit des Gerätes ist kinderleicht und für jeden nachvollziehbar. Die Internetpräsenz erklärt auch noch vieles bei offenen Fragen. Ebenso ist der Kundenservice rund um die Uhr erreichbar. Natürlich arbeitet die GfK-Gruppe nach den gesetzlichen Bestimmungen über den Datenschutz, da sie auch Mitglied im Arbeitskreis Deutscher Marktforschungsinstitute ist. Die eigene Person wird nicht erkannt, da die GfK Grundsätzlich keine Daten weiter gibt. Somit werden die aktuellen Vorschriften des Datenschutzgesetzes stets von der GfK eingehalten. Die Fragebögen und jeweiligen Einkaufsdaten bewahrt die GfK streng getrennt von einander getrennt auf. Denn die jeweiligen Einkaufsdaten werden zusammengefasst und ausgewertet in Gruppen weitergegeben. Zu sehen von welcher Person diese Informationen stammen, ist somit nicht mehr möglich.

Prämiensystem und Vergütung

Pro wöchentlicher Eingabe erhält man von der GfK 12 Prämienpunkte, die man gegen diverse Prämien eintauschen kann. Die Prämien sind qualitativ hochwertig, es gibt zum Beispiel Produkte von Marken wie Braun. Ab 400 Prämienpunkten kann man sich etwas aussuchen, die teuerste Prämie "kostet" 2100 Punkte. Es gibt Prämien wie MagLite Taschenlampen, Wetterstationen, Braun Küchenmaschinen und Severin Mikrowellen, sowie vieles mehr. Die Prämien wechseln häufig, sodass das Prämienangebot stetig aktualisiert wird und neue Produkte hinzukommen. Je nach Warenwert schwanken natürlich auch die Punkte, die man für das entsprechende Produkt erzielt haben muss.

Umfragen und Interviews

Ab und an findet man auf der Panelseite Umfragen und Interviews die ebenfalls mit Prämienpunkten vergütet werden. Bei diesen Umfragen handelt es sich um diverse Themengebiet wie zum Beispiel das Fernsehverhalten, Leseverhalten oder Automobilverhalten ist. Wie oft man Fernseh schaut, wie oft man liest, was man liest oder was für ein Auto man besitzt und wie oft man es nutzt. Genauso wie bei dem ScanIT bleibt man bei diesen Umfragen anonym, da das Ausfüllen dieser Bögen nur zu statistischen Zwecken genutzt wird. Pro ausgefülltem Umfrage Bogen gibt es eine bestimmte Anzahl an Prämienpunkte die man dann sammeln kann. Die Höhe der Punktevergütung orientiert sich nach Länge und Aufwand den man für die jeweilige Umfrage hatte. Ab einen Punktewert von 2500 kann man die Punkte gegen Prämien eintauschen. Hier entsprechen 2500 Prämienpunkte einen Wert von 25€.

Fragen zum Datenschutz

Die GfK beteuert in seiner Datenschutzerklärung, alle personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und nur innerhalb der GfK-Gruppe weiterzugeben. Im Prinzip sind Namen und Adressen nur bei der Teilnahme am Electronic Diary nötig, um den jeweiligen Personen das Gerät überhaupt zuschicken zu können. Informationen zum Umfeld und dem Haushalt werden zur Zuordnung zu Kategorien und genaueren Käufergruppen-Analysen benötigt. Die GfK ist nur an der Marktforschung interessiert und verwendet hierzu ausschließlich die Daten, die es zur Kategorisierung benötigt.

Unsere Wertung

Wertung:
Mehr Infos